Yoga während des Kontaktverbots – Öffne dein Herz: Dein Tor zur Außenwelt
Seitdem das Corona-Virus uns zu häuslicher Isolation zwingt, merkst du vermutlich auch, wie sehr dir der Kontakt zu anderen Menschen fehlt. Zwar müssen wir gerade alle einen physischen Abstand zueinander einhalten, emotionale Nähe aber ist ja nun nicht verboten. Dieser Blog-Artikel handelt deshalb davon, wie gut es tun kann, wenn wir in Zeiten wie diesen unser Herz öffnen…
Was genau bedeutet das eigentlich, wenn der Yogalehrer während der Praxis sagt „Öffne dein Herz”? Auf physischer Ebene sind mit den sogenannten „Herzöffnern” Rückbeugen gemeint, also Asanas, in denen wir unser Brustbein heben und die Schulterblätter zueinander ziehen. Das kann zum Beispiel Position Berg sein, der heraufschauende Hund, der Fisch und viele mehr.
Gleichzeitig stehen diese Übungen auf emotionaler Ebene im wahrsten Sinne des Wortes für HERZlichkeit. Denn wir zeigen durch unsere Körperhaltung, dass wir offen sind, Liebe zu geben und Liebe zu empfangen. Herzöffner stehen deshalb auch für Mitgefühl, Solidarität und Zusammenhalt – für eben jene Werte, die nicht nur während dieser Pandemie wichtig sind.
Negatives loslassen
Und auch dann, wenn sich viel Negatives in uns angestaut hat, kann es unglaublich gut tun, das Herz zu öffnen, um das, was uns daran hindert, glücklich zu sein, loszulassen:
Aktuell ist die Corona-Krise eine ganz besondere Ausnahmesituation unter der wir alle mehr oder weniger leiden. Aber immer wieder gibt es im Leben schwere Phasen, immer mal wieder erleben wir Unsicherheit, Trauer, Wut, Angst, Entschäuschung, Frustration etc… . Für die jeweiligen Momente haben diese negativen Gefühle bestimmt ihre Berechtigung. Aber wenn wir beginnen, an ihnen festzuhalten, sie in uns zu verschließen und innerlich dicht zu machen, ist damit niemanden geholfen – am wenigsten uns selbst.
Im Innen wie im Außen
Innere Anspannung spiegelt sich übrigens oft auch im Außen: Wir machen uns klein, ziehen die Schultern zusammen und bilden diesen typischen Rundrücken. Wir sind angespannt und der Atem kann nicht frei fließen. Wir haben dann diese „Lass-mich-bloß-in-Ruhe-Ausstrahlung“ und würden uns am liebsten in unserem imaginären Schneckenhaus verkriechen. Gerade dann, wenn wir merken, dass viel Negatives in uns ist, sollten wir nicht dicht machen, sondern uns öffnen, um destruktive Energien loslassen zu können, um uns von altem Ballast zu befreien. Auch wenn „Herzöffner” im Yoga zunächst physische Übungen sind, wirken sie sich – davon bin ich überzeugt – auch auf unser Wohlbefinden, unseren Geist und unsere Seele positiv aus.
Also, in diesem Sinne: Wenn du merkst, dass dir das Herz schwer ist, dann versuche nicht nicht zu, sondern aufzumachen 🙂
In meiner neuen geführten Meditation „Öffne dein Herz und finde Frieden” begleite ich dich liebevoll und helfe dir, dich sanft mit deinem Herzen zu verbinden.
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Namasté, Doreen
Kategorien: Schmerzfrei , Yoga Wissen | Tags: Achtsamkeit, Anleitung, Asanas, Dehnung, Dehnung Rücken, Entspannung, Herz öffnen, Herzöffner, Hilfe bei Schmerzen, Meditation, Online Yoga, Online Yoga Übungen